Geschichte des Klosters Waldsassen

(aus http://www.abtei-waldsassen.de, 02.02.2007)

                                                                                                

 

Wortbedeutung von "Waldsassen" :
("saze" = der Sitzende oder Siedler - im Walde; gegenüber späteren Schriftabweichungen wie "Waldsaxen" oder "Waldsachsen" setzte sich die Form "Waldsassen" durch.)

1133

 

 

Waldsassen wurde gegründet als erste der fünf bayrischen Zisterzienserabteien und gehört zu den frühesten deutschen Zisterzen.

Weltweit soll Waldsassen die 100. Zisterzienserabtei-Gründung gewesen sein; ins Leben gerufen wurde die Gründung über die Filiation Citeaux -> Morimond -> Kamp/Niederrhein ->Volkenroda/Thüringen.

Eine eigentliche Gründungsurkunde, wie z.B. bei Seligenthal (Kat. Nr. 121), ist nicht bekannt. Der Legende nach erfolgte die Gründung Waldsassens unter der Federführung des Heiligen Bernhard von Clairvaux.

Wie zahlreiche andere deutsche Zisterzienserklöster war auch Waldsassen eine Stiftung adligen Ursprungs:
Der Stifter Markgraf Diepold III. (1075 -1146) wählte für die Zivilisationsarbeit in seinem Herrschaftsgebiet vermutlich den Zisterzienserorden aus, weil bekannt war, dass dessen Ordensniederlassungen nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Selbstversorgung strebten, so dass die Gründung eines Klosters auch durchführbar war, obwohl ihm keine überreichen Mittel zur Verfügung standen. Außerdem soll Diepold, welcher 1131 der Begegnung Papst Innozenz II. mit König Lothar in Lüttich beigewohnt hat, dort mit Bernhard von Clairvaux zusammengetroffen sein und von dessen Persönlichkeit beeindruckt gewesen sein. Kurzum, Diepold war offensichtlich überzeugt von der Gründung eines Klosters und einer Kolonisation des westlichen und mittleren böhmischen Raumes durch Cistercienser.

Auch die Zisterziensermönche waren wohl überzeugt von einer Klostergründung, da eine weitgehende Immunität für das Kloster sichergestellt war durch Diepolds Verzicht auf die Vogteirechte und dadurch die Voraussetzungen für eine Rückkehr zu Innerlichkeit, strenger Liturgie und gleichzeitiger Handarbeit erfüllt waren. Also wurden Mönche einberufen aus dem Zisterzienserkloster Volkenroda/Thüringen (gegr.1098). Die Mönche ließen sich in entlegener Waldeinsamkeit, am Mittellauf des Flüsschens Wondreb nieder und besiedelten das "Waldsassen" genannte Kloster. Die Waldsassener Mönche machten das Sumpfland urbar, betrieben Landausbau, rodeten und gewannen aus dem von Diepold III. gestifteten Land neues Kulturland. Aus dem "Stiftland" entstand neues Kulturland, geschaffen vom Klosterstift; daher nannte man den Landstrich auch treffend "Stiftland".

1143

Aufschwung und Blüte des Klosters Waldsassen setzte bereits nach 10 Jahren ein:

Waldsassen gründete als erste Tochterzisterzen Sedletz (1183) und Osseg (1185). Weiter besiedelte das Kloster Waldsassen die Klöster Walderbach und Bronnbach (d.h. es wurden Brüder zur Besiedelung ausgesandt, keine Gründung).

1147

Waldsassen wird am 12. März reichsunmittelbares Stift.
König Konrad III. stellte das Kloster unter seinen Schutz und stattete es mit Privilegien aus, die zur Reichsunmittelbarkeit führten: Befreiung von fremder Gerichtsbarkeit und freie Wahl eines Schutzherren neben dem deutschen König.

1179

Einweihung der Klosterkirche durch Bischof Kuno II. von Regensburg. Der Staufer, Kaiser Friedrich II., Barbarossa, wohnte mit einem großen Gefolge von Reichsfürsten der Weihehandlung bei. Es fand damals lt. Klosterchronik "das größte Fischessen" statt.

1185

Päpstlicher Schutzbrief für Waldsassen von Papst Lucius III. - das bedeutete, dass jeder mit dem Bann und weiteren kirchlichen Strafen bedroht wurde, Gewalt gegen Land und Leute anwenden würde oder versuchen sollte, das Kloster Waldsassen und seine Leute vor ein weltliches Gericht zu fordern.
Kloster Waldsassen war reich begütert, seine Besitzungen reichten weit nach Böhmen hinein. Bis 1185 konnte Waldsassen einen umfangreichen Grundbesitz auf einer Fläche von über 60 km² erwerben, der in einer päpstlichen Urkunde bestätigt wurde. Das Kloster verfügte mit dem "Stiftland" somit über die "bedeutendste Grundherrschaft in der nordwestlichen Oberpfalz" (Achim Hubel). Das Klosterleben mit Rückkehr zur Innerlichkeit, strenger Liturgie und Handarbeit bewirkten Zustrom und außerordentlich reges geistig-geistliches Leben. Waldsassen leistete Bedeutendes für die Kultivierung des Egerlandes und dessen Germanisierung. Waldsassen wurde zu einem großen Wirtschaftszentrum.

1194

Die Immunität des Klosters wurde durch die Kaiser Heinrich VI. und Friedrich II. 1194 bzw. 1214 bestätigt. Durch enge Beziehungen nach Böhmen erfreute sich Waldsassen auch der besonderen Gunst der böhmischen Krone. Hauptsächlich die Przemisliden erteilten zahlreiche wirtschaftliche Privilegien.

1269

Da der Reichsschutz entfiel, wählte Waldsassen freiwillig den Böhmenkönig zum Schutzherrn. Die Reichsunmittelbarkeit blieb erhalten. Wirtschaftlicher Aufschwung im Stift durch Erwerbungen und Schenkungen, umfangreicher Gebietsbesitz.

1329

Nach dem Vertrag von Pavia wurde der Nordgau der Kurpfalz unterstellt und es kam manche Not über Waldsassen durch die Pfalz, die die Schutzherrschaft über Waldsassen beanspruchte. Waldsassen wurde, bis zu seiner späteren Aufhebung, durch die Pfalz immer wieder schwer bedrängt.

1354

Waldsassen hatte immer wieder unter fremden Übergriffen, Kriegen und Plünderungen zu leiden. Ludwig der Bayer nahm daraufhin das Kloster in Schutz, bewahrte es auch vor wirtschaftlicher Bedrängnis und bestätigte nochmals die Reichsunmittelbarkeit.

1430-
1433

Hussitenkriege: In den Jahren 1430 und 1433 überfielen hussitische Truppen das Kloster und plünderten es aus, das Kloster wurde zu Reichsleistungen verpflichtet, Waldsassen litt große Not:
Über Abt Nikolaus III (reg. 1417-1433) wurde geschrieben:"...so groß war die Not, dass man den Religiosen die notwendige Nahrung und Kleidung nicht reichen konnte...oft war es der Fall, dass, wenn zum Mittagsmahle geläutet wurde, noch kein Brot da war ... und obwohl zu seiner Zeit die Unruhen der Hussiten wieder neuerdings angingen, die benachbarten Länder mit Feuer und Schwert heimgesucht wurden, und man sich immer vor den Hussiten fürchten musste, so verbesserte er doch in kurzer Zeit den Wohlstand des Klosters (da die Not zum Teil auch durch seinen Vorgänger verschuldet war.)".

Zu den äußeren Problemen traten bereits im 14. Jahrhundert innere Belastungen, die bis zur Entzweiung des Konventes führten. Gegen die Zahlung von Abfindungen waren zu viele Äbte bereit, vorzeitig zu resignieren. Wegen der Wahl des Schutzherren spaltete sich der Konvent in zwei Parteien, was mit zwei abgesetzten Äbten zu einem "kleinen Schisma" führte.

1503-
1505

Landshuter Erbfolgekrieg - viel Bedrängnis; das Kloster wurde geplündert und niedergebrannt.

1517

Wiederaufbau des Klosters unter Abt Andreas (reg. 1512-1524). Unter Pfalzgraf Friedrich verstärkte sich der Druck auf das Kloster Waldsassen; zur Anerkennung seiner Oberherrschaft drängte er das Stift immer mehr mit Zwangsmitteln. Nach dem Tod des Abtes Andreas (1524), der lieber sterben wollte, als die Rechte des Klosters drangeben, riss Friedrich mit Gewalt die Verwaltung des Klosters an sich. Es kommt zur Belagerung des Klosters.

1525

Bauernaufstand - die Bauern erhielten das Jagdrecht auf eigenem Grundbesitz; der kleine Zehent wurde abgeschafft; Holz aus den stiftischen Wäldern wurde kostenlos überlassen - und andere Erleichterungen wurden erkämpft.

1537

Waldsassen wurde gezwungen, die Oberhoheit des pfälzischen Kurfürsten anzuerkennen: Abt Georg III. wurde gefangengenommen und schließlich vertrieben, weil er ein tapferer Verfechter der vom Kaiser zugestandenen Privilegien des Klosters war und versuchte, sich von der Pfalz unabhängig zu machen.

1543

Der Niedergang des Klosters war nicht mehr aufzuhalten. Zum Knalleffekt kam es, als das Kloster unter die weltliche Administration der Pfalz geriet. Das Kloster kam unter die Herrschaft der kurpfälzischen Wittelsbacher, die Reichsunmittelbarkeit des Klosters war damit verloren.

1556

Auflösung des Klosters als Folge der Reformation:
Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz führte in den pfälzischen Territorien die Lehre Luthers ein, das Klosterstift wurde aufgelöst.

1560

In Waldsassen erlosch das klösterliche Leben für über 100 Jahre: Ausschlaggebend war der Augsburger Religionsfriede (cuius regio, eius religio). Diejenigen Mönche, welche nicht zum neuen Glauben übertraten, wurden vertrieben. Bis in die Mitte des folgenden Jahrhunderts waren Klostergebäude und die Kirche dem Verfall preisgegeben.

1571

Pfalzgraf Reichard tauschte das stiftische Territorium an seinen Bruder, den Kurfürsten Friedrich III, gegen dessen Herzogtum Simmern ein.

1576

Das Kloster wurde zusätzlich durch einen Brand schwer beschädigt.

1628

Beginn der Rekatholisierung:
Während des Dreißigjährigen Krieges war die Oberpfalz an Bayern übergegangen (als Entschädigung für Kriegskosten an den bayerischen Kurfürsten Maximilian I). Nun begann die Rekatholisierung des Landes, unterstützt durch die Jesuiten.

1661

Für eine Wiederbesiedlung der Zisterze Waldsassen setzte sich der Abt des Zisterzienserklosters Fürstenfeld, Martin Dallmayr (reg. 1640-1690), ein. Er wandte sich an Kurfürst Maximilian mit der Bitte, das Stift Waldsassen seinem Orden zu übergeben und erhielt im Jahre 1651 hierfür die Zusage.
Kurfürst Ferdinand Maria schickte daraufhin 3 Mönche aus dem Kloster Fürstenfeld (Fürstenfeldbruck) nach Waldsassen. Nach einigen Verzögerungen konnten diese die verwaisten Klostergebäude wiederbesiedeln, 1669 folgten ihnen weitere Mönche.

1669

Einsetzung eines Priors im Kloster.

1681

Nach Abbruch des alten Klosters begann nun die zweite große Blütezeit des Klosters Waldsassen. In den folgenden Jahrzehnten entstanden der barocke Klosterneubau mit Kreuzgang (Stuck im Auftrag von Carlone, Ausführung durch Giovanni Battista), der weltberühmte Bibliotheksaal und die großartige Klosterkirche (heute Pfarrkirche).

1685

Grundsteinlegung für die Klosterkirche (Architekt: Carl Lugano, Jean Baptiste Mathey; Baumeister: Abraham Leuthner, Georg Dientzenhofer, ab 1691: Bernhard Schießer)

1690

Das Kloster wird Abtei. Mit der Wahl von P. Albert Hausner zum ersten Abt im Jahre 1690 war Waldsassen wieder selbständige Abtei. Es erhält seine vormaligen Besitzungen samt allen grundherrlichen Rechten (Lehensobrigkeit) zurück, nicht mehr aber die Landeshoheit.
Aufgaben der Kommunität waren:
Pflege des klösterlichen Lebens Verbreitung des katholischen Glaubens, Seelsorge, Schule, Wald-, Land- und Fischwirtschaft (d. Stift besaß ca. 170 Teiche), Schäferei, Zeidlerei.

1693

Waldsassen erhielt Marktrecht mit Wappen

1704

Weihe der Klosterkirche (heutige Pfarrkirche und Basilika bzw. Stiftsbasilika)

 

18.
Jhdt.

Das Kloster Waldsassen wurde religöser und kultureller Mittelpunkt des Stiftlandes; das ganze 18. Jahrhundert hindurch manifestierte sich das Kloster zu einem geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Oberpfalz.

1726

Die Bibliothek wurde im Übergangsstil vom Hochbarock zum Rokoko vollendet. Regaleinbauten des Waldsassener Schreinermeisters Andreas Witt, Figuren in den Galeriebrüstungen von Karl Stilp, Deckengemälde von Karl Hofreither, Stukkaturen von Jacob Appiani u. F.P. Marazzi.

1803

Die Säkularisation führte erneut zur Aufhebung der Abtei; eines der im Geistes- und Wirtschaftsleben blühendsten Stifte wurde auf Veranlassung des Staates geschlossen; die administrative Macht war noch wichtiger als die hohen Abgaben des Klosters.


Wieder mussten die Mönche (ca. 80) das Kloster verlassen, dessen Besitz der Staat in der Folgezeit übernahm und zum Teil verkaufte. Der Flächeninhalt des Stiftlandes betrug damals ca. 715 km² (mit der Stadt Tirschenreuth, 6 Märkten, 129 größeren und kleineren Dörfern, 43 Weilern, fast 1000 Höfen, 2827 Häusern, fast 20'000 Einwohnern, 26 Pfarreien u. Schulen).
Die Aufhebung des Klosters, mit dem der Ort so lange verbunden war wie keine Siedlung im Stiftland, bedeutete für den Markt eine Schwächung auf vielen Gebieten, denn nicht nur das Stiftland, sondern vor allem der Ort Waldsassen war in weitreichendem Maß von den Wirtschaftskräften des Klosters mitgetragen.

Nur die Klosterkirche, die bisher ausschließlich für das Klosterleben der Cistercienser bestimmt war, wurde der katholischen Gemeinde als Pfarrkirche übergeben.

1828

Die Klostergebäude wurden an den Kaufmann Wilhelm Rother veräußert, der im südlichen und westlichen Klostertrakt eine Kattunfabrik einrichtete.

1863

Wiederbesiedlung des Klosters, diesmal durch Cistercienserinnen:
Nach Aufgabe der Kattunfabrik ersuchte der Magistrat von Waldsassen den Regensburger Diözesanbischof Ignatius von Senestrey, die Klostergebäude wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zuzuführen. Auf seine Veranlassung hin wandte sich die Stadtverwaltung von Waldsassen an die Priorin Mt. M. Cäcilia Schmid des Cistercienserinnenklosters in Seligenthal bei Landshut.

1864

Am 17. Mai entsandte das Kloster Seligenthal den Gründungskonvent, eine Gruppe von Pionierschwestern nach Waldsassen zur Wiederbelebung des Klosters. Schließlich erwarb der Konvent in Seligenthal die Klostergebäude für 37'500 Gulden und errichtete das Filialkloster Waldsassen. Die Chronistin schrieb: "Ein großes Stück Arbeit war nun zu vollbringen. Die schmutzigen, rauchgeschwärzten Fabrikräume, sollten in ein wohnliches Kloster und in ein Erziehungshaus für die lebensfrohe Jugend umgestaltet werden."
Auch von den Behörden und von einem Teil der Bevölkerung Waldsassens türmten sich Schwierigkeiten auf. Es war ein unsäglich mühsamer Beginn, der viel Mut, Opferbereitschaft und Gottvertrauen verlangte.
Die Zisterzienserinnen richteten in Waldsassen eine klösterliche Mädchenschule mit angeschlossenem Internat ein. Denn dies war die Hauptbedingung des Staates an den Gründungskonvent, unter der das Kloster neu besiedelt werden durfte und somit bekam die Wiederbesiedelung eine Existenzberechtigung in den "Augen des Staates". Damit wurde eine völlig neue Entwicklung des Klosters in die Wege geleitet. Nach und nach kauften die Zisterzienserinnen die klösterlichen Besitzungen wieder zurück.

1894

Waldsassen wurde zunächst selbständiges Priorat.

1925

Das Priorat des Cistercienserinnenkloster Waldsassen wurde am 6. April zur Abtei erhoben. Daraufhin wurde Mt. M. Richmunda Herrnreither am 24. Juni zur ersten Waldsassener Äbtissin gewählt. Seit 1911 leitete diese das Kloster als Priorin. Unter ihrer Regierung erwuchs ein stattlicher Konvent mit rund 120 Schwestern. Mt. Richmunda war Äbtissin bis zu ihrem Tod im Jahr 1951.

 

1951

Amtszeit der zweiten Äbtissin von Waldsassen, Mt. M. Raphaela Beck bis zum Jahr 1974.

 

1969

Die Stiftskirche wurde zur päpstlichen Basilika erhoben. Dem Nonnenkloster blieb nach der Säkularisation nur noch die weltberühmte Bibliothek, in der namhafte deutsche und italienische Künstler ihre Handschrift hinterließen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte sich die nahe Grenzlage des Klosters spürbar negativ aus: In wirtschaftlicher Hinsicht und durch das Ausbleiben des Nachwuchses kam die Abtei an die Grenze der "Überlebensfähigkeit", denn Waldsassen lag durch den eisernen Vorhang sozusagen am Ende der Welt und hatte über 32 Jahre lang keine Ewige Profess mehr.

1974

Amtsszeit der dritten Äbtissin von Waldsassen, Mt. M. Immaculata Baumann bis zum Jahr 1992.

 

1992

Überbrückung der vakanten Äbtissinnenzeit durch die hochverdiente Altäbtissin Mt. Maria Columba Baumgartner aus der Abtei Seligenthal.

 

 

Seit der Grenzöffnung 1990 liegt Waldsassen nun wieder "im Herzen Europas" und hofft auf eine neue Zukunft, das Erbe ihrer Väter und Mütter ins dritte Jahrtausend tragen zu dürfen. 

1995

Am 26. August wurde Sr. M. Laetitia Fech nach einmütiger Wahl vom Konvent zur vierten Äbtissin von Waldsassen gewählt und erhielt am 3. Oktober die Äbtissinnenweihe. Der heutige Konvent zählt 7 Ewig-Professinnen, eine Jungprofessin und eine Postulantin zur Klausuroblatin. 
Die junge Äbtissin trat ein schweres und verantwortungsvolles Erbe an:
Der geistliche und wirtschaftliche Aufbau der Abtei und die erste Gesamtsanierung der vorwiegend barocken Bausubstanz der Klostergebäude erweisen sich als schwierige Lebensaufgabe und sind harte Prüfsteine. Nun, nach 10 Jahren Amtszeit, beginnt die Abtei, Dank der gütigen Vorsehung Gottes und dem Einsatz der jungen, dynamischen Äbtissin Laetitia Fech, nach schwerer Zeit langsam wieder aufzublühen.